LP Kettlebells

Kettlebells: Hier gibt es viel Wissenswertes über die Rundhantel

Definition der Kettlebells

Der Begriff der Kettlebells stammt aus dem Englischen und bedeutet im Deutschen Kugelhantel. Das Gewicht dieser Kettlebells liegt bei 4kg, 8kg, 12kg, 16 kg, 24 kg und 32 kg. Wie der Name schon sagt sehen Kettlebells aus wie eine Kugel mit einem Griff. Dieser ist an die Hantel fest angebracht und geht von 20cm bis zu 30 cm.

Geschichte der Kettlebells

Wer genau die Kettlebells erfunden hat ist nicht bekannt, jedoch haben sie in Russland und der ehemaligen Sowjetunion eine lange Tradition und wurden größtenteils vom Militär zum Trainieren benutzt. Doch auch die sogenannten Muskelmänner, die aus Zirkussen bekannt sind, benutzten die Hanteln für ihre Auftritte. In Deutschland kam die Kugelhantel erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Vor allem Kraftsportler trainierten mit ihr. Gegen Anfang des 20. Jahrhunderts führten auch diverse Turnerverbände die Kettlebells ein und es wurde sogar ein eigener Sport geboren, das sogenannte Rundgewichtsriegen. Das Rundgewichtsriegen ist das Jonglieren mit der Hantel.

Moderne Wettkämpfe

Bei dem Girevoy Sport geht es um das Hochheben der Hanteln. In vorgegebenen 10 Minuten müssen die Kettlebells dann so oft wie irgendwie möglich gehoben werden. Der Wettkamp ist dann noch in drei Disziplinen unterteilt, die das Reißen, Stoßen, sowie Umsetzen und Stoßen beinhalten. Die Einteilung der Wettkampfteilnehmer erfolgt nach Körpergewicht, Geschlecht und dem Gewicht der verwendeten Kettlebells.

Trend in den USA

Der große Boom in den USA kam anfang des 21. Jahrhunderts. Aufgekommen ist der Trend insbesondere durch Kraft- und Kampfsportler, er dehnt sich mittlerweile aber bis hin zum Militär aus. Ein hoher Vorteil der Kugelhantel ist die hohe Platzersparniss. Aber auch die Kosten für das Fitnessstudio kann man sich sparen, denn ein gutes und umfassendes Training reicht vollkommen aus. Somit ist der Trend vielleicht auch die hohe Kostenersparniss auszumachen.

Anwendung der Kettlebells

Kettlebells trainieren nicht nur einen örtlichen Muskel sondern den ganzen Körper und ist dadurch optimal für die Definition des Körpers. Doch auch die Koordination wird durch sehr gut gestärkt. Aber es wird vor allem ein Augenmerk auf das Zentrum des Körpers beim Körper gelegt, welches den Rücken- und Hüftbereich umfasst. Daher ist das Training so beliebt bei Kampfsportlern, da man funktionale Kraft, Explosivkraft und Stabilität stärkt und zudem sein Herz- Kreisluafsystem in Schwung bringt und dies in hohem Maße. Ein netter Nebeneffekt ist das Stärken von Sehnen und Bändern während dem Training.

Für Anfänger ist das Verletzungrisiko jedoch sehr hoch, da die Übungen meist falsch ausgeführt werden. Die Verletzungen entstehen dann durch die hohen Fliehkräfte auf die das Kontrollieren der Hantel erschweren. Daher sollte man sich vor allem zu Beginn fachkundige Hilfe suchen um so eine Rundum-Fitness zu erreichen. Man sollte jedoch beachten, dass die Hanteln nicht unbedingt für das Aufbauen von Muskelmasse gedacht sind.

Sollte man also wirklich Muskelmasse aufbauen wollen, so kommt man um andere Trainingsarten nicht rum.

Übungen

Das Schwingen der Kugelhantel zwischen den Beinen zählt zu den beliebtesten Übungen und kann sowohl ein- als auch mit beiden Armen ausgeführt werden. Weitere wichtige Übungen sind das Reißen , das sogeannte Umsetzen der Kettlebells und die als Stoßen bekannte Übung. Man findet aber im Internet und anderen diversen Informationsmöglichkeiten genug andere Übungen. Auch das Erfinden von Übungen wird immer beliebter.